Günstiges Windmess-System für kleine Windkraftanlagen zum Verleih

Kompaktes Windmess-System zum Verleih: Günstige Windmessung für kleine Windkraftanlagen

Die Wirtschaftlichkeit einer Klein-Windkraftanlage steht und fällt mit der mittleren Windgeschwindigkeit eines Standorts. Die Erfassung des Windpotenzials, vor allem in bodennahen Luftschichten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe und aufwendiger als die Messung der Solarstrahlung. Nur valide Messdaten helfen einem bei der Entscheidung, die Wirtschaftlichkeit eines Standorts für eine kleine Windkraftanlage zu beurteilen. Wer auf billiges Windmess-Equipment aus dem Elektronik-Kaufhaus zurückgreift, wird mitunter falsche Daten gewinnen und böse Überraschungen erleben. Windmessgeräte müssen gewisse Qualitätsstandards erfüllen.

Das Unternehmen INENSUS aus Goslar bietet Windmess-Systeme nicht nur zum Verkauf, sondern auch als kompakte Einheit zum Verleih an. Bei einmaliger Verwendung eines Windmess-Systems ist der Kauf oft zu teuer. Die Montage des bereits fertig konfigurierten Systems erfordert ca. 45 Minuten und muss von zwei Personen durchgeführt werden. Die Mietpreise umfassen eine Messdauer von drei Monaten.

Kompaktes Windmess-System von INENSUS

Kompaktes Windmess-System von INENSUS

INENSUS bietet zwei Mess-Systeme der Reihe aeolog an, die jeweils Mast (10 oder 15 m), Datenlogger und Sensoren umfassen und in einer wiederverwendbaren Transportbox verschickt werden. Neben Wind- können optional auch Solarmessungen durchgeführt werden.

Während das System aeolog pro 10 nur einen Wind-Sensor beinhaltet, werden im System aeolog advanced 15 zwei Sensoren mitgeliefert. Die Sensoren werden in unterschiedlichen Höhen installiert, so dass die Änderung der Windgeschwindigkeit mit der Höhe über dem Boden erfasst werden kann. Dies ist für Standorte mit Hindernissen in der Nähe der Anlage wichtig, da man feststellen kann, bei welcher Nabenhöhe die Turbulenzen verringert werden können. Die Windgeschwindigkeit wird in geringen Abständen von bis zu 5 Sekunden gemessen. Aus den Messdaten werden vom Datenlogger Mittelwerte berechnet und in fortlaufender Zeitreihe auf einer SD-Karte gespeichert. Die Daten werden als unformatierte Textdatei (ASCII) in der Datendatei gespeichert und können mit diversen Programmen ausgewertet werden. Die Speicherkarte sollte zur Auswertung an INENSUS zurückgeschickt werden. Die Kosten der Auswertung sind ein Teil des Mietpreises. Der Kunde erhält einen Bericht über den vermessenen Windstandort auf Basis der ausgewerteten Winddaten. Empfohlen wird die Extrapolation der Winddaten auf 12 Monate, um jahreszeitliche Schwankungen bei der Ertragsberechnung für eine Kleinwindanlage mit zu berücksichtigen. Dafür muss der Kunde zusätzliche Informationen bereitstellen: Die Wind-Daten einer nahegelegenen Wetterstation bezogen auf den Zeitraum der Messungen und die Leistungskennlinie der Windkraftanlage.

Bevor eine Windmessung durchgeführt wird, sollte die prinzipielle Eignung des Standort überdacht werden: Die Nabenhöhe der Windenergieanlage sollte mindestens das Doppelte der Höhe des höchsten Hindernisses in einem Umkreis von 200 m betragen.

Weitere Informationen über die aeolog  Windmesssysteme finden Sie auf folgender Seite.