BFtec stellt bodenständiges Stahl-Fundament für kleine Windräder vor

23/05/2023

BFtec Fundament Kleinwindkraftanlage Mit den neuen Pflanzkübel-Fundamenten hat die BFtec GmbH eine Möglichkeit geschaffen, kleine Windanlagen ohne Bodenaushub und Beton sicher aufzustellen. Die Fundament-Mast-Einheiten sind nicht nur schnell aufgebaut, sondern können flexibel umgestellt werden.

Die BFtec GmbH aus Philippsthal in Ost-Hessen ist auf die Entwicklung von Stahlfundamenten spezialisiert. Ein Schwerpunkt bilden dabei Anwendungen für Erneuerbare Energien für die internationalen Märkte. Die Mammut-Fundamente des Unternehmens werden z.B. für Solarparks eingesetzt. Über die innovativen Fundamente für Kleinwindanlagen wurde auf dem Kleinwindkraft-Portal schon berichtet.

Fundament und Mast gehören zu den zentralen Komponenten einer schlüsselfertigen Kleinwindkraftanlage und machen einen beträchtlichen Anteil der Gesamtkosten aus. Innovationen in diesem Bereich sind deshalb von großer Bedeutung. Einer der Vorteile von Stahlfundamenten für kleine Windräder liegt in der Zeitersparnis bei der Installation und die hunderprozentige Recyclefähigkeit. Während Betonfundamente mehrere Wochen aushärten müssen, ist die Installation eines Mammut-Fundaments an einem Tag vollbracht.

Ebenerdiges Fundament ohne Bodenaushub

Fundament für kleine WindanlagenAktuelle Innovation von BFtec ist das sogenannte Pflanzkübel-Fundament. Das Stahl-Fundament wird nicht im Boden vergraben, sondern wird auf den Boden gestellt. Das für die Standsicherheit notwendige Gewicht wird durch einen Pflanzenkübel gewährleistet. Die im Kübel vorhandene Erde und Steine sorgen für Stabilität des Fundaments sowie des Mastes mit der darauf montierten Kleinwindkraftanlage. Die Verstrebungen des Stahl-Fundaments wurden so konzipiert, dass der Widerstand des Erdreiches optimal ausgenutzt werden kann.

Nach Auskunft des Geschäftsführers Peter Kellner lassen sich mit dem Pflanzkübel-Fundament Kleinwindanlagen mit einer Höhe bis rund 16 m realisieren. Theoretisch könnten Windenergieanlagen mit einer Leistung bis 6 kW das Stahl-Fundament nutzen. Es werden Fundamente mit einer Fläche zwischen 1 und 9 Quadratmetern angeboten. Die Gestaltung der Außenverkleidung des Kübels steht dem Betreiber offen, die Anlage kann dem Stadtbild angepasst werden.

Standsicherheit gewährleistet

Bei der Genehmigung eines kleinen Windrads muss die Standsicherheit nach den DIBt-Richtlinien gewährleistet sein. Auch bei sehr hohen Windgeschwindigkeiten muss die Sicherheit des Kleinwind-Systems gegeben sein.

Die dafür notwendigen Statik-Nachweise stellt BFtec bereit. Der Betreiber wird diese Unterlagen für das örtliche Bauamt benötigen. Vorab wird der Boden geprüft, auf den das Fundament-Mast-System gestellt wird. In Einzelfällen werden die ersten 30cm des Bodens mit Schotter gefüllt. In der Regel wird das Fundament einfach auf den Boden gestellt. Nimmt man das größte Pflanzenkübel-Fundament mit einer Fläche von 9 m2 so wirkt ein Gewicht von 20 Tonnen auf dem Fundament.

Die Fundamente mit Pflanzkübel werden inklusive Mast als Bausatz in einem Paket an den Kunden geschickt. Die Fundament-Verstrebungen und der Mast werden vor Ort zusammengebaut. Pflanzkübel-mit einer Grundfläche von bis zu 2,30 x 2,30 m können auf Wunsch auch vormontiert ausgeliefert werden.

Sollte der Standort der Windanlage später mal verändert werden, so ist dies prinzipiell möglich. Bei einem Betonfundament ist man an den Standort gebunden.

Weitere Informationen unter:
http://www.bftec.de/produkte/kleinwindanlagen.html

 

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Über den Autor

Patrick Jüttemann

Patrick Jüttemann ist neutraler Experte für Kleinwindkraftanlagen und Autor diverser Fachpublikationen. Er ist Gründer und Inhaber des 2011 gestarteten Kleinwindkraft-Portals und des dazugehörigen YouTube-Kanals "Kleinwindkraft".
Er ist international anerkannter Experte zu gewerblichen und privaten Kleinwindanlagen für die lokale Energieversorgung. Dazu gehört die Integration von Photovoltaik und Stromspeichern.
Seine Arbeit als Autor ist durch aktuelle Marktanalysen, wissenschaftlich fundierte Berichte und Verbraucherschutz gekennzeichnet. Als Experte wird er in diversen renommierten Zeitschriften wie beispielsweise der ZEIT, F.A.Z. und c’t (Heise Gruppe) zitiert.