Wettbewerb in der Schweiz: Wer baut die effizienteste Kleinwindanlage?

Wettbewerb in der Schweiz: Wer baut die effizienteste Kleinwindanlage?

Kleinwind-Wettbewerb in der Schweiz

Kleinwindkraft in Bergen für netzferne Energieversorgung

Ein mit insgesamt 20.000 Schweizer Franken ausgeschriebener Wettbewerb in der Schweiz richtet sich an Konstrukteure von Kleinwindkraftanlagen. Die selbstgebauten Anlagen müssen sich auf einem Testfeld während einer einjährigen Betriebsphase gegenüber den Konkurrenzmodellen behaupten.

Die energieregionGOMS im Kanton Wallis verfolgt das Ziel, zunehmend auf einheimische Energieressourcen für die Versorgung der Region zurückzugreifen. Während standortbedingt die Wasserkraft eine starke Rolle spielt, soll auch die Windenergie zunehmend einen Beitrag leisten. Kleinwindanlagen sind vor allem für die autarke Energieversorgung netzferner Standorte in den Bergen vorgesehen.

Mit der Ausschreibung werden alle interessierten Privatpersonen, Firmen, Gruppen, Organisationen und Schulen angesprochen, die sich mit dem Selbstbau von Kleinwindanlagen beschäftigen. Die vom Konstrukteur eigenhändig aufgebaute Anlage darf eine Gesamthöhe von 7 Metern nicht übersteigen, alle drehenden Teile müssen sich mindestens 3 Meter über dem Boden befinden. Die Anlage darf eine Leistung von maximal 4 KW haben und muss Gleichstrom zwischen 110 und 250 Volt produzieren. Wechselrichter werden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.

Während des einjährigen Betriebs werden neben der Effizienz der Anlage auch das Design und die Lärmemissionen bewertet. Neben der technischen Erprobung der Technologie und Kontakten zu anderen Tüftlern profitieren die Teilnehmer von der Möglichkeit, ihre Anlage einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Der Bewerbungszeitraum reicht vom 01. Januar bis 16. März 2012. Jeder ausgewählter Teilnehmer erhält ein Startkapital von 2.000 Schweizer Franken.