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Kleine Windkraftanlagen im Fokus eines Energieforschungsparks in Österreich

Energieforschungspark mit kleinen Windkraftanlagen

Das Interesse an kleinen Windkraftanlagen steigt auch seitens der Energieversorger spürbar an. Im Rahmen eines praxisorientierten Forschungsprojektes prüft das Unternehmen EVN mehrere Kleinwindkraftanlagen auf Herz und Nieren.

Im Energieforschungspark Lichtenegg-Pesendorf in Niederösterreich werden neun Kleinwindkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 39 kW im Praxisbetrieb erprobt. Die Nennleistung der Anlagen bewegt sich zwischen 1,5 und 10 kW. Unter den neun Anlagen befinden sich eine Anlage mit vertikaler Achse, zwei Anlagen mit Lee-Läufern und seit kurzem auch zwei Mantelturbinen.

Initiator und Betreiber des Energieforschungsparks ist die EVN AG, ein im Bereich Energieversorgung und Umwelttechnik tätiger Konzern aus Niederösterreich. Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „NEUE ENERGIEN 2020“ durchgeführt. Die Investitionen belaufen sich auf etwa 450.000 Euro. Das im Juli 2011 gestartete Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt. Erste Forschungsergebnisse werden für den Herbst 2012 erwartet.

Mit dem Forschungsprojekt verfolgt die EVN AG die Entwicklung eines marktfähigen und kundenfreundlichen Produktes. Leistung und langfristige Wirtschaftlichkeit der eingesetzten Anlagen werden vor diesem Hintergrund gründlich getestet. Dokumentiert werden die Stromerträge, als auch Schall und Windgeschwindigkeit. Die Tageserträge sind aktuell auf der Website abrufbar. Eine standardisierte Vermessung der Leistungskennlinien von zumindest fünf Kleinwindanlagen soll ab Februar 2012 beginnen. Technische Untersuchungen zur Netzeinbindung sind ebenfalls Bestandteil des Pilotprojekts.

Neben der technischen Erprobung soll der Energieforschungspark auch zur Bekanntmachung der Kleinwind-Technologie beitragen.
Ferner ist die Erstellung von Leitfäden zu Kleinwindanlagen geplant, die sich an Gemeinden, Planer, Behörden und Betreibern richten werden.

In einem zweiten Forschungsprojekt am gleichen Standort wird ein Energiespeicher (Vanadium-Redox-System) mit einem Arbeitsvermögen von etwa 100 kWh getestet. Der Speicher wird durch eine Kleinwindanlage und eine PV-Anlage gespeist.

Für interessierte Bürger werden Besichtigungsmöglichkeiten und Führungen jeweils von Ostermontag bis zum 26. Oktober angeboten.
Führungen für Einzelpersonen: Jeden Sonn- und Feiertag von 13.30 – 16.30 Uhr
Gruppenführungen: Gegen Voranmeldung auf dem Gemeindeamt Lichtenegg unter 02643 2209-11

Weitere Informationen auf der Website des Energieforschungsparks.

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