Kongress „Die Energie der Alpen“ umfasst Kleinwindanlagen

Kongress „Die Energie der Alpen“ mit Vortragsblock zur Kleinwindkraft

Erneuerbare Energien in den AlpenDer am 22. und 23. Oktober 2015 in Garmisch-Partenkirchen stattfindende Kongress beleuchtet die umweltfreundliche Energieversorgung in den Alpenländern. Der Kongress wird von hochkarätigen Referenten und Partnern aus Verbänden und Kommunen sowie Wirtschaft und Wissenschaft getragen. Auch die Anwendung kleiner Windenergieanlagen wird in Vorträgen aufgegriffen.

Der Kongress umfasst eine breite Themenpalette, wie Solarstrom und Solarwärme, kleine und große Windanlagen, Geothermie, Wasserkraft und Biogas als auch Speicher und Netze ein. Neben dem Vortragsprogramm präsentieren Aussteller aus der Energiebranche ihre Leistungen und Produkte.

„Die Energie der Alpen“ versteht sich als neutrale Plattform für eine breite Zielgruppe bestehend aus Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft, Verbänden und Bürgergesellschaft. Die von der EU ausgerufene Makroregion Alpen umfasst sieben Länder und 48 Regionen.

Kleinwindanlagen in den Alpen: Chancen und Herausforderungen

Kleinwindanlage im Schnee (Foto: Schachner Wind)

Kleinwindanlage im Schnee (Foto: Schachner Wind)

Der Einsatz von Kleinwindanlagen in den Alpen, vor allem im Hochgebirge, bringt besondere Chancen und Herausforderungen mit sich. Vor allem in Höhenlagen ist eine Stromversorgung durch das öffentliche Netz oft nicht möglich. Kleinwindanlagen werden für autarke Systeme an abgelegenen Standorten die benötigte Energie im Herbst und Winter bereitstellen.

Ein genereller Vorteil von Kleinwindkraftanlagen gilt besonders für die Alpenländer: es gibt keine visuelle Beeinträchtigung des Landschaftsbilds. Bei Großwindanlagen kann sich ein Konflikt mit dem Tourismus ergeben.

Technologische Herausforderungen ergeben sich durch Eis und Schnee. Die Anlagentechnik muss eine Lösung gegen Vereisung bieten. Abgelegene Standorte im Gebirge machen die Wartung vor Ort teuer, so dass eine hohe technische Verfügbarkeit und ggf. Systeme der Fernüberwachung notwendig sind.

Das komplexe Terrain verlangt besonderes Know-how für die Abschätzung und Erfassung des Windpotenzials. Durch das Relief bedingte lokale Windsysteme wie der Föhn spielen eine Rolle.

Vorträge zu Kleinwindkraftanlagen und Windenergie

Stephan Schwartzkopff vom BVKW

Der Vortragsblock zur Kleinwindenergie findet am 22. Oktober am Nachmittag statt. Den Auftakt macht Stephan Schwartzkopff, Erster Vorsitzender des deutschen Bundesverbands Kleinwindanlagen (BVKW). Daniel Gampe von C.A.R.M.E.N. e.V. (quasi die Bayerische Energieagentur) vermittelt Wissen zur Planung und Umsetzung von Kleinwindkraftanlagen. Ferner kommen Hersteller zu Wort, wie z. B. Franz Schachner vom österreichischen Hersteller Schachner Wind GmbH.

Auch am 23. Oktober gibt es interessante Vorträge zur Windenergie. Prof. Jens Bange von der Universität Tübingen geht beispielsweise auf Windfeldmessungen im komplexen Gelände mit Hilfe von Drohnen (UAV – Unmanned Airborne Vehicles) ein. Prof. Hermann Knaus von der Hochschule Esslingen erläutert Forschungsergebnisse zur Windsimulationen bei Föhn im Schweizer Rheintal.

Hier geht’s direkt zum Vortragsprogramm.

Termin:
22./23. Oktober 2015

Veranstaltungsort:
Kongresszentrum Garmisch-Partenkirchen

Veranstalter:
Lorenz Wagner Alpenenergie GbR (Zusammenschluss der Unternehmen Anne Lorenz Management & Events und AWA Connections in Kooperation mit Lorenz Kommunikation)

Anmeldung und Programm:
www.alp-en.eu

Für Rückfragen:
Klaus Lorenz
Tel: +49 2182-578780
E-Mail:

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