Windrad-Hersteller Superwind im Portrait: 350 Watt High-Tech

Hersteller Superwind im Portrait: 350 Watt High-Tech

Kleinstwindkraftanlage Superwind 350

Superwind 350

Die von der superwind GmbH produzierten Kleinstwindanlagen mit 350 Watt Nennleistung entsprechen in allen Belangen dem „Made in Germany“: In Deutschland entwickelt und hergestellt, mit ausgefeiltem technisches Gesamtkonzept und höchster Qualität. Das Kleinwindrad besticht durch einen zuverlässigen Betrieb unter Extrembedingungen.

Firmenhistorie

Die superwind GmbH mit Sitz in Brühl in der Nähe von Köln, hat sich auf die Produktion von High-Tech-Windrädern mit 350 Watt Leistung spezialisiert. Das im Jahr 2004 gegründete Unternehmen umfasst 5 Mitarbeiter und beliefert Kunden weltweit. Produktion und Qualitätskontrolle des Mini-Windrads finden in Brühl statt.

Die beiden Geschäftsführer Klaus Krieger und Martin van Egeren beschäftigen sich seit den 80er Jahren mit Kleinwindanlagen. Im Vordergrund standen damals Projekte der ländlichen Elektrifizierung in Entwicklungsländern. Die in diesen Ländern oft extremen Umweltbedingungen stellen eine große Herausforderung für die Entwicklung eines Kleinwindrads dar. Verschärft wird die Situation durch schwierige logistische Bedingungen und die Beschaffung von Ersatzteilen. Kleine Windturbinen für abgelegene Off-Grid-Systeme müssen durch eine hohe Zuverlässigkeit gekennzeichnet sein. Die Erfahrungen der beiden Ingenieure sind in die Entwicklung der Superwind 350 eingeflossen. Entsprechend weist die 350-Watt-Anlage für ihre Leistungsklasse einen sehr hohen technischen Standard auf.

Philosophie und technisches Gesamtkonzept

PV-Wind-Hybridanlage

Superwind auf PV-Anlage

Die Entwickler der Superwind verfolgen die Philosophie, dass eine Kleinwindanlage unbeaufsichtigt betrieben werden und dabei höchste Sicherheitsstandards erfüllen muss. Im Zentrum des Gesamtkonzepts steht die aerodynamisch-mechanische Leistungsregelung und Sturmsicherung. Umgesetzt wird dies durch eine Rotorblattverstellung, wie sie für diese Leistungsklasse einzigartig ist.  Bei hohen Windgeschwindigkeiten sorgen Wind- und Fliehkräfte für die Verstellung der Rotorblätter. Die Flügel der Superwind werden ähnlich wie bei Großanlagen in Richtung Fahnenstellung  gedrückt, um die Windangriffsfläche zu verringern. Auch bei starkem Wind kann die Anlage weiterlaufen und muss nicht abgeschaltet oder aus dem Wind gedreht werden. Das ist vorteilhaft, da häufiges Runter- und Hochfahren der Windturbine nicht nur störend sein kann, sondern die Effizienz verringert.

Das ausgefeilte technische Gesamtkonzept der Kleinwindkraftanlage wird mit einem hohen Anteil selbst entwickelter Komponenten umgesetzt. Nur dann könne die hohe Zuverlässigkeit und Effizienz der Superwind gewährleistet werden, so Geschäftsführer Klaus Krieger. Neben Rotorblättern und Generator basiert beispielsweise auch der Laderegler auf eigener Entwicklung. Die Fertigung der meisten Einzelteile wird bei Zulieferern in Auftrag gegeben. Die Montage und Qualitätskontrolle finden durch den Hersteller selbst statt. Das technische Konzept geht auf, da die Superwind eine äußerst geringe Rücklaufquote hat. Der Kunde profitiert vom wartungsarmen Betrieb der Kleinwindanlage. Ferner gehört die Superwind aufgrund der Rotorblattverstellung und innovativen Aerodynamik der Flügel zur leisesten Windturbine ihrer Klasse.

Zuverlässiger Betrieb unter Extrembedingungen

Kleinwindanlage Superwind Arktis

Superwind in der Arktis (Klicken für Großbild)

Die Leistungsfähigkeit der Superwind wurde bei mehreren Projekten und Kunden unter Beweis gestellt. Darunter zählen Extremstandorte wie auf dem Meer betriebene Leuchtfeueranlagen oder Forschungsstationen in der Antarktis. Die technische Qualität könnte zusätzlich mit einer offiziellen Zertifizierung belegt werden. Doch Kosten ab 100.000 Euro sind für ein kleines Unternehmen nicht tragbar, so Klaus Krieger, eine Zertifizierung dürfe pro Anlage nicht mehr als 20.000 Euro kosten.

Kundengruppen und Anwendungen der Superwind

Kleinwindanlage - Autarke Stromversorgung für Leuchtfeuer

Autarke Stromversorgung für Leuchtfeuer

Wichtige Kundengruppe der Superwind sind professionelle Betreiber netzferner Systeme aus dem Bereich Telekommunikation, Mess- und Umwelttechnik sowie Verkehrstechnik. Beispielsweise hat die Küstenwache der USA  (US Coast Guard) die Superwind für die Stromversorgung von Leuchtfeuern im Einsatz. Gleiches gilt für Seeschifffahrtsbehörden in Europa, etwa in Frankreich, Großbritannien, Irland, Schweden und in Deutschland.
Als Off-Grid-Anwendung kommt die Superwind häufig parallel mit PV-Anlagen zum Einsatz. Der Laderegler der Superwind ist für den Anschluss eines PV-Moduls ausgelegt. PV-Wind-Hybridsysteme mit Batteriespeicher sind an vielen abgelegenen Standorten wirtschaftlicher als Dieselgeneratoren.

Auch im Privatbereich wird das 350-Watt-Windrad eingesetzt, beispielsweise auf Segelbooten. Von Vorteil ist dabei das besondere Design der Flügel als Voraussetzung für den leisen Betrieb des Windrads. Auch private Hausbesitzer mit Netzanschluss finden sich unter den Kunden. Für die Netzeinspeisung bietet die Solar-Wind-Team GmbH aus St. Georgen im Schwarzald komplette Superwind-Pakete an. Neben der anteiligen Stromversorgung von Einfamilienhäusern wurde die Superwind mehrfach als Lehrobjekt auf Schulen montiert. Der hohe Sicherheitsstandard der Superwind ist besonders wichtig, wenn Kinder in der Nähe sind.

PV-Wind-Hybridsystem für Breitband-Internet im ländlichen Irland

Windrad Telefkommunikation Sendemast

Stromversorgung eines Sendemasten in Irland (Klicken für Großbild)

Typisches Anwendungsbeispiel der Superwind ist z.B. die Stromversorgung abgelegener Sendemasten im Südwesten von Irland. Der irische Kunde betreibt als Internetprovider rund 10 Sendemasten, deren Stromversorgung jeweils durch einen Superwind-Generator, PV-Modul und Batterie gewährleistet werden. Über ein Interface wird die Fernüberwachung des Systems ermöglicht, vor allem der Ladezustand der Batterie wird dabei im Auge behalten. Die exponierten Lagen der Sendemasten glänzen mit hervorragenden Windbedingungen.

Hohe Qualität ist der Schlüssel für Wirtschaftlichkeit

Auch professionelle Betreiber von Kleinwindkraftanlagen haben sich die Finger verbrannt, da sie auf günstige Windräder aus Fernost gesetzt haben, so Geschäftsführer Klaus Krieger. Vor allem bei starken Winden und harschen Umweltbedingungen kann ein wirtschaftlicher und wartungsarmer Betrieb nur durch hochwertige Technologie gewährleistet werden. Manche Betreiber von Off-Grid-Systemen haben auf die falsche Anlage gesetzt, sind enttäuscht worden und haben komplett den Glauben an Kleinwindanlagen verloren. Das sei schade, so Klaus Krieger, da hochwertige Windturbinen wie die Superwind zuverlässig und wirtschaftlich Strom produzieren. Die Anschaffungskosten seien zwar höher, aber unter Einbeziehung der Betriebs- und Wartungskosten oft schon nach kurzer Zeit dem Billigprodukt wirtschaftlich überlegen.

Weitere Informationen zum Unternehmen: www.superwind.com

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