Die Regierung des Bundesstaates Ceará im Nordosten von Brasilien beabsichtigt Erneuerbare Energien in den kommenden Jahren auszubauen. Eine Kooperation zwischen Ceará und Nordrhein-Westfalen fördert den Austausch zwischen Unternehmen beider Länder. Eine Veranstaltung Ende Oktober 2014 in Brasilien beleuchtet speziell die Rahmenbedingungen für die dezentrale Energieerzeugung durch Kleinstanlagen, darunter auch kleine Windkraftanlagen.
Die brasilianische Nationale Energie-Agentur (Brazilian Federal Energy Regulatory Agency – ANEEL) hat mit einer Resolution im Jahr 2012 den Weg für eine Förderung durch Net-Metering frei gemacht. Der Fördermechanismus bezieht sich auf sogenannte Mikro- und Minierzeugungsanlagen. Von einer Mikroerzeugung wird gesprochen, wenn die energieerzeugende Einheit eine installierte Leistung bis maximal 100 KW hat (Windkraft, Solarenergie, Biomasse und BHKW). Bei einer Minierzeugung handelt es sich um Anlagen mit einer installierten Leistung von über 100 KW bis maximal 1 MW.
Neben der Förderung des eingespeisten Stroms wird eine Unterstützung mittels Krediten gewährt. Die Bereitstellung von Finanzierungen für Mikro- und Minierzeugungsanlagen erfolgt durch öffentliche und private Banken.
Seminar und Ausstellung zur dezentralen Mikro- und Minienergieerzeugung
Die Veranstaltung findet am 28. und 29.10.2014 in Fortaleza statt. Von deutscher Seite aus erfolgt die Organisation und Betreuung teilnehmender Unternehmen durch die EnergieAgentur.NRW. Durch Vorträge wird der brasilianische Markt für Kleinstanlagen für die dezentrale Energieerzeugung näher erläutert. Deutsche Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.
Anmeldung und weitere Informationen:
EnergieAgentur.NRW
Verena Falb
Außenwirtschaft
Roßstraße 92
40476 Düsseldorf
Telefon: +49 211 86642-242
E-Mail:
Veranstaltungsseite EnergieAgentur.NRW:
http://www.energieagentur.nrw.de/international/ausbau-der-erneuerbaren-energien-im-brasilianischen-bundesstaat-cear-25593.asp