Kontakt mit Nachbarn

Bevor eine Kleinwindkraftanlage installiert wird, sollte mit den Nachbarn über das Projekt gesprochen werden. Dabei sollten Aspekte wie Schattenwurf und Geräuschimmissionen angesprochen werden, nicht zuletzt um übertriebenen Ängsten und Befürchtungen vorzubeugen. In der Praxis werden die meisten Kleinwindanlagen ohne Baugenehmigung errichtet. Sollten Nachbarn nach der Errichtung der Kleinwindkraftanlage bedenken gegenüber dem Bauamt vorbringen, könnte die Anlage im nachhinein untersagt werden.

Kontakt mit Bauamt vor Ort

Die unteren Bauaufsichtsbehörden als die zuständigen lokalen Baubehörden beurteilen Kleinwind-Projekte sehr unterschiedlich. Das gilt auch für Gemeinden innerhalb eines Bundeslandes. Die noch geringe Verbreitung von Kleinwindanlagen in Deutschland führt dazu, dass die Bauaufsichtsbehörden wenig Erfahrung mit kleinen Windkraftanlagen und deren Genehmigung haben. Manche Bauämter reagieren mit strengen Anforderungen. Letztendlich liegt es an den vor Ort zuständigen Genehmigungsbehörden, ob die Aufstellung eines kleinen Windrades erlaubt wird und wie schnell und kooperativ der Genehmigungs-Prozess abgewickelt wird.

Im Rahmen einer schriftlichen Bauvoranfrage können sie beim Bauamt das Bauvorhaben prüfen lassen und die zu erfüllenden Vorschriften klären. Wenige Wochen nach der Anfrage liegt in der Regel die Antwort des Amtes vor. Für die Anfrage benötigen Sie keine Spezialisten wie z.B. Architekten.
Wenn Sie schon eine Anlage für ihr Kleinwind-Projekt im Auge haben, können Sie beim Hersteller gegebenfalls Unterstützung bekommen. Technische Daten und Beschreibungen zur Größe, Aussehen sowie Schall und Schattenwurf der Anlage können beim Bauamt dann mit eingereicht werden.

Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der lokalen Behörde ist dringend geboten, um die Realisierungschancen  beurteilen zu können.

Lesen Sie hier weiter: Staatliche Förderung von Klein-Windkraftanlagen